2013

Übergänge

 

Seit 2013 entdeckte ich in meiner Arbeiten die Zunahme figurativer Formen.

Die Deutlichkeit der Formen befindet sich in einem ständigen Wechsel von Unvollständigkeit und Vollständigkeit. So versuche ich mein Interesse an den Grenzsituationen von Gefühlen, bzw. an den Brüchen oder Übergängen menschlichen Verhaltens zu verdeutlichen.

 

Anregungen dazu finde ich in der Ilias und der Odyssee von Homer. Die verschiedenen ausgewählten Stationen bzw. Situationen – besonders in der Odyssee – stellen eine Auseinandersetzung von Grundfragen des menschlichen Seins dar, z. B.: Krieg und Frieden, Feindschaft und Freundschaft, Hass und Liebe, Rache und Gnade.

Durch Gefühle wie Angst, Gier, Willenlosigkeit und Absurdität oder durch Grenzsituationen wie Tod, Schuld, Kampf, Scheitern, bzw. Schicksalsschläge kann menschliche Existenz erfahren werden.

 

Bezogen auf meinen persönlichen Entwicklungsprozess möchte ich im Sinne von Pollock meine Gefühle nicht illustrieren sondern ausdrücken

(“I want to express my feelings rather than illustrate them”)


(Klicken Sie auf die Bilder, um eine vergrößerte und vollständige Darstellung zu erhalten.)