2012

„Luftzeichnung“ und gesteuerter Zufall

 

In Anknüpfung an meine frühen Dripping- und Pouring-Experimente zu Beginn der 1960er Jahre – angeregt durch Bilder von Max Ernst und Jackson Pollock – habe ich diese Technik 2012 wieder aufgegriffen.


Dabei ließ ich mich in diesen frühen Arbeiten von einer Absichtslosigkeit leiten und konzentrierte mich in den non-figurativen Motiven auf das Entdecken von überraschenden Farbgebilden während eines Malprozesses.

Das „Malen“ bzw. „Zeichnen“ findet eigentlich nicht direkt auf der Leinwand statt sondern in dem Luftraum darüber, manifestiert sich dann als zweidimensionale Form auf der Leinwand, wo es durch Zerfließen und Mischen die endgültige Formen entstehen lässt.

Mehr und mehr wurden die Ergebnisse durch spontane Bewegung und Rhythmisierung beim Auftragen sowie unterschiedlicher Viskosität der Farben beeinflusst, wenn auch diese gesteuertere Technik nicht frei ist von Überraschungen.

 

Meine zeichnerische Erfahrung lenkt wohl unbewusst den Zufall.

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